TC Blau-Weiß Delmenhorst feiert vorzeitigen Klassenerhalt

TC Blau-Weiß Delmenhorst feiert vorzeitigen Klassenerhalt

Mit einem klaren 6:0-Erfolg erreichten die Delmestädter ihr Saisonziel bereits zwei Runden vor Schluss. Die frustrierten Gegner verhielten sich derweil sportlich nicht fair, wie der Schiedsrichter festhielt.

Delmenhorster-Kurier 29.01.2026

Die Landesliga-Herren des TC Blau-Weiß Delmenhorst können jetzt schon eine erfolgreiche Hallensaison vorweisen: Nach dem klaren 6:0-Sieg beim TC Jesteburg steht der Klassenerhalt für das Tennisteam fest. „Wir sind glücklich, dass wir schon zwei Spieltage vor Schluss unser Saisonziel erreicht haben. Damit konnte niemand rechnen“, ordnete Kapitän Niklas Johannson ein.

Die Delmenhorster dominierten alle Partien. Vor allem Linus Heubach zeigte im Spitzeneinzel gegen Lasse Buschmann sein Können. „Seine Leistung sticht hervor. Er hat einen starken Gegner teilweise hergespielt“, lobte Johannson. Mit 6:1, 6:2 siegte Heubach. Der zweite Teenager im Team, Daan Kris Marinov-Spellmeyer, setzte sich genauso klar mit 6:2, 6:1 gegen Jasper Otte durch.

Spitzenspiel vor der Brust

Diese vier Akteure trafen sich im Doppel wieder. Und wieder waren die Delmenhorster deutlich besser und holten den Punkt mit 6:4, 6:0. Die Jesteburger waren hier endgültig frustriert und ließen in diesem, laut Johannson, „hitzigen Duell“ ihre Unzufriedenheit unangemessen heraus. So notierte der Oberschiedsrichter die verbalen Ausfälle im Spielbericht. „Ein sehr unsportliches Verhalten und Beleidigungen der beiden Spieler Buschmann und Otte gegenüber den Gegnern im Doppel sowie Buschmann im Einzel“, heißt es dort.

Sportlich brachte das die Blau-Weißen nicht aus dem Konzept. Johannson besiegte Jan-Luca Bleich ebenso in zwei Sätzen wie Thorben Hitz Torben Sudhoff. Auch im Doppel siegten Johannson/Hitz klar gegen Bleich/Sudhoff.

Die Delmenhorster sind mit 7:1-Punkten Spitzenreiter und empfangen in gut zwei Wochen den punktgleichen Club zur Vahr II. Dem Sieger fehlt dann nur noch ein Erfolg zum Titelgewinn. Das Wort „Meister“ nahm Johannson jedoch nicht in den Mund. „Wir freuen uns auf zwei Bonusspiele in eigener Halle“, sagte er.

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